Wachstum als Lösung ist eine Illusion“

„Industriestaaten dürfen nicht mehr am irrationalen Glauben festhalten, dass die Wirtschaft eines Tages wieder so stark wachse, dass bisher angehäufte Schulden mit den Erträgen getilgt und genügend Arbeitsplätze geschaffen werden können. Die Unternehmen versuchen mit allen Mitteln, ihre Produktivität zu steigern, das heisst, mit weniger Arbeitsplätzen auszukommen.

Der frühere ETH-Gastprofessor und Naturwissenschaftler Marco Morosini bezeichnet die heutige Ökonomie als «autistisch». Sie sei blind für die Natur und die künftigen Generationen: «Trotz vierzig Jahren Umweltbewusstsein und Umweltökonomie ist sie noch immer eine Ökonomie, deren einziger Drehpunkt die Vermehrung des Geldaustausches ist – denn das Bruttoinlandprodukt BIP misst nichts anderes.»

Zitiert aus dem lesenswerten Artikel von Urs P. Gasche auf infosperber.ch, der dort die aktuelle Situation beleuchtet, in der wir alle stecken:
http://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Krise-Wachstum-Defizite-Schulden-trugerische-Ruhe

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